Der Unterricht
Selbst während Sie unterrichten lernen die Menschen (Seneca)
Unterrichten ist Spannung pur. Man kann im Vorfeld nicht sagen, wohin der gemeinsame Weg des Lebens des Lehrers mit dem Schüler in einer Unterrichtsstunde führt.
Mal wird vorgeprescht, dann wieder vertieft, manchmal wird ausgeholt, gelegentlich akribisch gearbeitet, bis ins Detail.
Immer wieder richtet sich der Blick aufs ganz Große, dann nur auf die kleinsten Zusammenhänge. Und all dies geschieht im gemeinsamen Tun im Einzelunterricht oder im Ensemble.
Ich als Lehrerin, lerne dabei immer neue Persönlichkeiten kennen und freue mich, wenn ich ich mich mit meinem Schüler auf den Weg mache, Nischen zu erkunden und der Geige Ihre schönsten Klänge zu entlocken. Dabei spielt die eigene Begeisterung eine ganz große Rolle – sie zieht die Schülerinnen und Schüler mit!
Denn: „Nur zu dem, was man selbst übt, kann man andere führen“ (Edith Stein).
Die Freude am Musizieren steht im Vordergrund. Spielerisch lernen die Schülerinnen und Schüler Repertoire, musiktheoretische Grundlagen und Interpretation kennen, wobei das praktische Spiel im Vordergrund steht.
Von Anfang an wird bei mir gemeinsam musiziert, in kleinen Gruppen oder Ensembles. Von Duo über Trio bis hin zum Streichquartett reicht die Spannbreite und durch die Zusammenarbeit mit der Klavierklasse Birgit Braun besteht die Möglichkeit der Klavierbegleitung auch im Unterricht.
Bei Vorspielen im Sommer und in der Weihnachtszeit kann das Erlernte in angenehmer Vorspielatmosphäre dem Publikum zu Gehör gebracht werden.
Über meinen Unterricht
Mein Unterricht findet in der Regel als Einzelunterricht einmal pro Woche statt. Zur Wahl stehen 30, 45 oder 60 Minuten Unterrichtszeit.
Falls Gruppenunterricht gewünscht wird empfehle ich eine Dauer von 60 Minuten.
In den Schulferien und an Feiertagen findet kein Unterricht statt. Hier gilt die Ferienordnung der Stadt Lahr.
Über Ihr Interesse freue ich mich sehr. Schnupper- und Probestunden sind jederzeit möglich. Leihinstrumente in der passenden Größe kann ich in vielen Fällen anbieten. Fragen Sie nach!
Meine Schülerinnen und Schüler stammen aus Lahr und Umgebung, dem Schuttertal, Schwanau und Neuried.
Über die Geige
Ich beginne mit einem Rätsel:
„Als ich noch im Wald war
und am Leben, schwieg ich.
Nun, da ich tot bin,
habe ich Stimme und singe.“
Richtig: Die Lösung dieses Rätsels lautet Violine oder Geige.
Die Geige besteht aus 82 – 84 einzelnen Holzteilen, die ihrerseits aus vielen verschiedenen Holzarten hergestellt werden. Für den Boden, die Zapfen und die Schnecke wird Ahorn verwendet, Fichte für die Decke, Ebenholz für das Griffbrett und Buchsbaumholz, Rosenholz oder Ebenholz für die Wirbel, den Geigenhals und den Saitenhalter.
Ob das Innenleben gut klingt, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Von der Auswahl und dem Alter des Holzes, von der Geigenform, von der Wölbung der Decke und des Bodens, von der Stärke des Holzes, von der Spannung des Bassbalkens, der die Decke stützt, von der Geschmeidigkeit des Geigenlackes, von der Spannung und Stellung des Simmstockes (eines kleinen Zylinders aus Tannenholz, der zwischen Boden und Deckel geklemmt wird). Eine Verschiebung des Stimmstockes um nur 1/10 mm kann den Klang verändern. Auch der Zuschnitt des Zuges, vom Winkel, den die Saiten mit dem Zug bilden und von der Stärke des Materials der Saiten hängt der Klang ab.
Und letztendlich kommt es natürlich auf denjenigen an, der die Geige zum Klingen bringt. Jede Geige hat ihre individuelle Spielweise, in der sich die Persönlichkeit und auch der Charakter widerspiegelt.
Über mich
Schon immer begeisterte mich die Geige und ich konnte es kaum erwarten, das Spielen dieses wunderschönen Instrumentes erlernen zu dürfen.
Nach dem Unterricht in Lahr bei Frau Hedi Müllerleile-Caroli wechselte ich 1982 nach dem Abitur zu Professor Adalbert Nauber in Freiburg.
Professor Nauber war Mitbegründer der staatlichen Hochschule für Musik Freiburg im Breisgau und ein allseits hoch angesehener Geiger und Pädagoge.
Durch Ihn lernte ich querbeet sehr viel Repertoire kennen und immer mehr stellte sich bei mir heraus, dass ich, wie er, eine große Hingabe zur Violinpädagogik und Kammermusik empfand. Unterrichten wurde so meine große Leidenschaft.
Noch immer bin ich fasziniert, wenn bei den Schülern die vorhandene Musikalität erwacht und dann nach und nach behutsam kultiviert wird. Diese Entwicklung begleiten zu dürfen ist bei jedem Schüler ein ganz individueller Prozess und zeigt, dass gemeinsames Musizieren den ganzen Menschen berührt und nicht selten zu einem tiefen Verständnis füreinander führt.
Anfänger, vom Vorschulkind bis zum Erwachsenen oder aber auch Wiedereinsteiger sind bei mir gut aufgehoben und werden in angenehmer und privater Umgebung unterrichtet. Neben meiner Unterrichtstätigkeit wirke ich in verschiedenen Orchestern und Ensembles der Region mit und übernehme auch gerne die musikalische Gestaltung von Trauerfeiern, Vernissagen, Geburtstagen, Taufen, Hochzeiten und Firmenevents. Mehr dazu erfahren Sie hier.